Ausstellungsvorschau 2012

11. März bis 10. Juni 2012
Stadtmuseum im Gelben Haus

Ausgebraucht. Verschwundenes von 1960 bis 2012

Tamagotchi, Kittelschürze und Musterungsbescheid der Wehrpflicht sind in der Ausstellung über „Dinge, die es nicht mehr gibt“ im Stadtmuseum im Gelben Haus zu sehen. Mit dem Gedanken, dass die Vergangenheit gar nicht so lange her ist, sind Objekte ausgestellt, die in den letzten 50 Jahren aus dem Alltagsleben verschwunden sind: eher unbemerkt das tägliche Tragen eines Hutes oder die Schlauchmilch, mit lauten Abgesängen die D-Mark. In der Ausstellung werden Gegenstände aus verschiedensten Lebensbereichen gezeigt: Technik, Haushalt, Berufsleben, Schule und Freizeit – vieles vor kurzem noch wichtig und allgegenwärtig, inzwischen aber von Technikentwicklung und Zeitgeist überholt. Darüber hinaus bietet eine Zusammenstellung von Dingen, die wohl verschwinden werden, Raum für Spekulation.

Telefon

 

6. Mai bis 7. Oktober 2012
Museum im Schwörhaus – Wechselausstellungen J. F. Schreiber-Museum

Marktplatz 12
Di–Sa 14–18 Uhr, So + Fei 11–18 Uhr, Mo geschlossen

In bunten Bildern um die Welt. Begegnung mit dem Fremden im Verlag J. F. Schreiber

Fremde Länder in Orient und Okzident faszinieren uns seit Jahrhunderten mit ihren Menschen, Mythen und Märchen. Immer wieder gab und gibt es friedliche und weniger friedliche Begegnungen zwischen den Kulturen. Das Bild, das wir uns von der Fremde machen, ist stark geprägt von den Massenmedien der jeweiligen Zeit. Seit seiner Gründung 1831 hat auch der Verlag J. F. Schreiber dazu beigetragen.

Die Ausstellung zeigt, wie, warum und auf welche Weise die Kulturen unserer Welt sich in den vielfältigen Produkten des Verlages widerspiegeln und was sich daraus über den Zeitgeist und den Umgang mit dem Fremden in den letzten 180 Jahre schließen lässt. Zu sehen sind zahlreiche Originalobjekte aus dem Produktionsarchiv des Verlages, Vergleichsobjekte sowie Inszenierungen und Medieninstallationen. Der Kontakt zwischen den Kulturen steht ebenfalls im Mittelpunkt des museumspädagogischen Begleitprogramms für alle Besuchergruppen.

Papagei

20. Mai 2012
Internationaler Museumstag

Freier Eintritt und zahlreiche kostenlose Angebote in allen Häusern

Führungen durch Stadtmuseum, Museum St. Dionys – Mittelalterliche Ausgrabungen, J. F. Schreiber-Museum im Salemer Pfleghof und Wechselausstellung im Museum im Schwörhaus, Schulmuseum Sulzgries und Lapidarium

Kinder

24. Juni bis 19. August 2012
Stadtmuseum im Gelben Haus

100 Jahre Nahverkehr in Esslingen. Gründung Städtische Straßenbahn

Zum 100. Jahrestag der Einweihung der Städtischen Straßenbahn rückt die Ausstellung den Öffentlichen Nahverkehr in Esslingen in den Blick. Die historische Entwicklung beginnt 1912 mit der Eröffnung einer Straßenbahnlinie von Oberesslingen nach Obertürkheim. Schon 1944 – mitten im Zweiten Weltkrieg – erfolgt deren Umstellung auf Oberleitungsbusse, die noch heute vom Städtischen Verkehrsbetrieb eingesetzt werden. Seit den 1950er Jahren wird das Nahverkehrsnetz immer großflächiger ausgebaut, so dass heute das gesamte Stadtgebiet per Bus erreichbar ist. Neben den historischen Ereignissen und technischen Entwicklungen soll auch ein Ausblick auf zukünftige Möglichkeiten des Nahverkehrs in Esslingen vorgestellt werden.

Obus

 

2. September bis 28. Oktober 2012
Stadtmuseum im Gelben Haus

Tobias Mayer (1723–1762), Mathematiker, Kartograph und Astronom der Aufklärungszeit

Anlässlich des 250. Todestages von Tobias Mayer werden sein Werk, sein Leben und sein Wirken in Esslingen präsentiert. Vorgestellt werden auch prominente Nachfahren wie Samson Mayer – einen der vielen Erfinder von Zündhölzern – und Wilhelm Mayer, der um 1900 ein bekanntes Fotostudio in Esslingen betrieb und nicht nur zahlreiche Esslinger aufnahm, sondern auch interessante Stadtansichten schuf.

Globus

 

9. September 2012
Tag des offenen Denkmals

Freier Eintritt in allen Häusern und zahlreiche kostenlose Führungen und museumspädagogische Angebote




23. November 2012 bis 27. Januar 2013
Stadtmuseum im Gelben Haus

Puppenhäuser der Nachkriegszeit. Träume werden wahr

Die Welt des Kinderspielzeugs wird oft und gerne als Spiegel der Erwachsenenwelt gesehen. Das gilt in besonderer Weise für die Wiederaufbaugeneration nach dem Zweiten Weltkrieg, die vom Eigenheim träumte, am besten vom schicken Flachdach-Bungalow. Fürs Puppenhaus der Tochter wählte man folgerichtig ein modernes Design mit Blumenfenster, Veranda und Hollywoodschaukel. Die Ausstellung zeigt am Beispiel der Sammlung Abt Puppenhäuser, Badezimmer und Küchen der 50er bis 70er Jahre und die stilecht gekleideten Bewohner dieser Spielwelten.

Puppenstuben

 

 


Sonderausstellung:

Feuerstein
und Keltengold
Archäologische Schätze aus Esslingen und der Region

19.10 bis 19.02.2012

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