Papier in Bewegung
Mechanische Kartenmodelle aus aller Welt
Museum im Schwörhaus – Wechselausstellungen J. F. Schreiber Museum

15. Juli - 18. November 2007

Finissage
Sonntag, 18. November 2007

11.00 Uhr und 14.00 Uhr Führung
11.45 bis 14.00 Uhr und 15.00 bis 17.30 Uhr
Workshops mit
Walter Ruffler

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Ein Feuerdrache, der mit den Flügeln schlägt und mit seinem gewaltigen Gebiss zuschnappt, watschelnde Pinguine in Reih’ und Glied und eine Orgel, die richtige Melodien spielt: Viel ist in
Bewegung – und alles ist aus Papier.

Fantasievoll und witzig, manchmal ironisch und karikierend sind die mechanischen Papiermodelle, die das J. F. Schreiber-Museum im Schwörhaus in der Sonderausstellung „Papier in Bewegung. Mechanische Kartonmodelle aus aller Welt“ zeigt.




Die Figuren werden auf vielfältige Weise angetrieben: durch eine aus Papier gebaute Kurbelmechanik, durch rieselnden Sand, Druckluft, aufsteigende warme Luft, Gummibänder oder Zug-
und Druckmechanismen. Die Papiermechanik hat eine lange Tradition, die bis in das 19. Jahrhundert zurückreicht, als vor allem deutsche und französische Verlage führend waren. In den 1980er Jahren erhielt die Papiermechanik durch englische Künstler und Tüftler neue Impulse; ihre Schöpfungen zeichnen sich oft durch den sprichwörtlichen englischen Humor aus.





Die Ausstellung richtet sich gleichermaßen an Kinder und Erwachsene. Es wird nicht nur die Geschichte und Funktionsweise der Papiermaschinen anschaulich vermittelt, sondern die Besucher sind eingeladen, vieles selbst auszuprobieren.

Zu sehen sind zahlreiche Exponate: historische und neue dreidimensionale mechanische Papierskulpturen und -modelle sowie flachmechanische Objekte und Pop-up-Bücher aus aller
Welt, darunter auch Veröffentlichungen des J. F. Schreiber-Verlags. Sie stammen aus der umfangreichen Sammlung des Bremer Künstlers Walter Ruffler, der nicht nur Ausstellungsstücke aus der ganzen Welt zusammengetragen hat, sondern auch selbst mechanische Papiermodelle konstruiert. .




Aktuell

Sonderausstellung:

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