Papier, Papier

Falten - Schneiden - Stecken - Kleben



Ausstellung vom 13. Juli 2003 - 14. September 2003

 

Papier ist uns häufig nur als Material vertraut, das als Unterlage zum Schreiben, Malen oder Lesen benutzt wird. Zu diesem Zweck sollte es möglichst flach and glatt sein. Gerade im Museum sind solche Dinge ein besonders schwieriges Medium, da sich die Aufmerksamkeit des Besuchers nur schwer auf flaches and bedrucktes Papier lenken läßt. Viel weniger Schwierigkeiten bereitet es hingegen plastische Gegenstande zu präsentieren. Doch auch Papier besitzt plastisches Potenzial.
In der Ausstellung "Papier, Papier. Falten Schneiden Stecken Kleben" werden die Möglichkeiten, Formen and Techniken gezeigt, mit deren Hilfe es gelingt, aus einem flachen Blatt Papier plastische Objekte herzustellen.
Eine einfache Moglichkeit Plastizität zu erzeugen ist es, eine gezeichnete Figur auszuschneiden and senkrecht aufzustellen.
Die seit mehr als 200 Jahren in vielen Kinderzimmern verwendeten Ausschneidebögen sind ein bekanntes Beispiel dafür.
Durch geschicktes Falten lassen sich ebenfalls plastische Modelle anfertigen. Wohl jedes Kind hat sich irgendwann einmal als Konstrukteur von Schiffen oder Flugzeugen probiert. Die hohe Kunst dieser Technik ist das aus Japan stammende Origami.
Schier unübersehbar sind die Möglichkeiten im Bereich der Aufstellbilderbücher. Ob Computer, Dinosaurier oder berühmte Personen. Fast jedes Thema diente schon als Vorlage für diese Art dreidimensionalen Papiers.

Am berühmtesten sind sicherlich die Modellbaubögen, die es in allen vorstellbaren Größen and Ausführungen gibt. Mit ihrer Hilfe kann jede Art von Modellen aus Papier gebastelt werden.
Alle diese Möglichkeiten können in der Ausstellung bewundert werden. Von der Vielzahl an Techniken und Ideen werden Sie überrascht sein.


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