| Neue
Möbelformen wie Couchtisch, Fernsehschrank, Klappbett oder
Friesierkommode hielten dabei Einzug in die kleinen Wohn- und
Schlafräume, aber auch neue Materialien wie Bugholz, Korb,
Stahlrohr und Plastik wurden in den Spielzeugmöbeln aufgegriffen.
Spielend erlebten die Kinder mit den Wohntrends ihrer Puppenwohnungen
die sich verändernde Lebenswelt der Erwachsenen.
Die Ausstellung lädt zu einem Spaziergang
durch eine fiktive Stadt ein. An Häuserfassaden vorbeiflanierend
sieht der Besucher fünfundzwanzig Puppenstuben und über
zweihundert Einzelmöbel aus Privatbesitz und zwei Museumssammlungen,
die einen ebenso interessanten wie kurzweiligen Überbllck
über Lebensgefühl und typische Moden aus zwei Jahrhunderten
vermitteln.
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