Christian Mali (1832–1906)
Reisen in Württemberg


11. März - 17. Juni 2007



Christian Mali (1832-1906) hat sich einen Namen als Tier- und
Landschaftsmaler der „Münchner Malerschule“ gemacht. Weniger
bekannt ist, dass er zwischen 1858 und 1867 zahlreiche An-
Pfründhaus in Maulbronn, 1863 sichten von Dörfern, Klöstern und
Museum Biberach Burgen aus Alt-Württemberg schuf.




Mali wuchs in der Nähe von Stuttgart auf und wurde von seinem
Schwager, dem Maler und königlichen Kunstberater Pieter Francis
Peters (1787–1867) unterrichtet. Wie andere Künstler unternahm
er in den warmen Monaten zahlreiche Reisen zu Fuß, mit der Kut-
sche oder mit der Eisenbahn, um vor Ort zu skizzieren. Diese
Zeichnungen verwendete er in den Wintermonaten in seinem Atelier als Vorlagen für Ölgemälde.





Dabei entstanden Ansichten von Esslingen, Besigheim, Backnang
oder vom Kloster Maulbronn. Immer wieder gerieten ihm das
Mittelalterliche und das Bäuerliche in den Blick. Zeichnungen
von Möhringen, Gablenberg oder Cannstatt lassen erkennen, wie
dörflich die Umgebung der Residenzstadt Stuttgart damals war.




Eine Werkgruppe widmete sich den Burgen und Ruinen auf der
Schwäbischen Alb und im Lautertal.




Die Ausstellung präsentiert Zeichnungen, Aquarelle, Ölgemälde
und Skizzenbüchern. Sie zeigen einen Künstler zwischen Spät-
romantik und Realismus, dessen Blick sich liebevoll allem zuwand-
te, was von den gesellschaftlichen Veränderungen überholt
zu werden drohte. Seine detailgenauen Darstellungen erfreuen
heute Liebhaber alter Malerei wie stadtgeschichtlich Interessierte,
Bauhistoriker wie Landeskundler.


Führungen:
Führung in der Mittagspause 12.00 Uhr (30-minütige Kurzführung)
Mittwoch, 21. März 2007
Mittwoch, 25. April 2007
Mittwoch, 23. Mai 2007

Führung in den Feierabend 17.00 Uhr
Donnerstag, 29. März 2007
Donnerstag, 26. April 2007
Donnerstag, 14. Juni 2007

Führung am Sonntag 16.00 Uhr
Sonntag, 11. März 2007
Sonntag, 22. April 2007
Sonntag, 13. Mai 2007
Sonntag, 17. Juni 2007



Sonderausstellung:

Feuerstein
und Keltengold
Archäologische Schätze aus Esslingen und der Region

19.10 bis 19.02.2012

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