In
der Stadtkirche St. Dionys fanden 1960 bis 1963 Ausgrabungen statt,
die anschließend konserviert und öffentlich zugänglich
gemacht wurden. Man sieht die Fundamente der noch im 7. Jahrhundert
hier gegründeten Pfarrkirche, der um die Mitte des 8. Jahrhunderts
ein kleines Kloster angefügt wurde. Diese "cella"
schenkte Abt Fulrad 777 seinem Kloster St. Denis bei Paris und
verschaffte ihr die Gebeine des heiligen Vitalis. Die Wallfahrt
zu diesen Reliquien ließ in der zweiten Hälfte des
9. Jahrhunderts eine der größten Kirchen- und Kryptenanlagen
rechts des Rheins entstehen. Sie wurde beim Bau der heutigen Kirche
(13. Jh.) zerstört. Außer den umfangreichen Mauerresten
der beiden Kirchen verdienen ein namentlich beschrifteter frühmittel-
alterlicher Steinsarkophag und zahlreiche Kleinfunde besondere
Beachtung.
Weitere Informationen: (Landesamt für Denkmalpflege)
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