Das Böse bannen. Die Wasserspeier der Frauenkirche. Fotografien, Grafiken, Überreste

Ausstellung im Stadtmuseum im Gelben Haus vom
8. April 2011 bis 13. Juni 2011




Plakat Brandgeschichten

Dämonische Figuren stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „Das Böse bannen. Die Wasserspeier der Frauenkirche. Fotografien, Grafiken, Überreste“. Ab 8. April 2011 zeigt das Stadtmuseum im Gelben Haus Wasserspeier der Esslinger Frauenkirche. In der Ausstellung sind die Wasserspeier erstmals für die Öffentlichkeit aus nächster Nähe und im Detail zu betrachten.





Die 63 steinernen Figuren ragen hoch oben weit über Turm und Dachkante hinaus. Neben der praktischen Funktion, das Regenwasser vom sensiblen Fundament der gotischen Kirche wegzuleiten, sollten sie vor bösen Kräften bewahren und wurden deshalb als abschreckende Fabelwesen gestaltet.


Feuerwehr

Die Ausstellung präsentiert einige bisher noch nie gezeigte originale Reste der Wasserspeier von der im 14. und 15. Jahrhundert errichteten Kirche. Fast 500 Jahre haben die Wasserspeier ihren Dienst getan, bis im 19. Jahrhundert viele von ihnen verwittert und beschädigt waren und ausgewechselt werden mussten. Gezeigt werden darüber hinaus großformatige Fotografien von Peter Köhle. Vom Baugerüst aus konnte er die spektakulären Figuren ablichten. Die unmittelbare, detaillierte Abbildung erlaubt den Besuchern der Ausstellung eine genauere Betrachtung, als dies gewöhnlich möglich ist.


Stadtbrand


Ergänzt wird die Präsentation der Wasserspeier durch Holzschnitte von HAP Grieshaber. 1968 ließ er sich von den plastischen Namen und Erscheinungsformen der Esslinger Wasserspeier anregen, die für ihn zu den eindrücklichsten Skulpturen der Gotik zählten.

Esslinger Feuerwehr

Die Ausstellung wird am Freitag, 8. April 2011 um 19 Uhr eröffnet. Die Eröffnungsveranstaltung findet in der Frauenkirche, Untere Beutau 7, statt.

Zur Ausstellung gibt es ein Begleitprogramm mit Vorträgen und Führungen. Außerdem wird ein museumspädagogisches Programm für junge Besucher von fünf bis zwölf Jahren angeboten sowie ein vielfältiges Mitmachprogramm für Schüler aller Klassenstufen.

Zum Thema der Ausstellung erscheint ein reich bebildertes Buch unter dem Titel „Schützende Engel – speiende Dämonen“ mit Fotografien von Peter Köhle und Beiträgen von Hans Norbert Janowski, Martin Beutelpacher, Richard Strobel und Wolfgang Mahringer.




Blick in die Ausstellungsräume: (Fotos Nicola Buhl)

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Eröffnung in der Frauenkirche


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